Eingewöhnung – in Ruhe ankommen bei den melmkindern
Jedes Kind ist einzigartig – und genauso individuell gestalten wir auch die Eingewöhnung. Dabei berücksichtige ich das Alter des Kindes, die aktuelle Entwicklungsphase und die persönlichen Bedürfnisse. Eine Eingewöhnung nach festem Schema gibt es bei mir nicht, denn jedes Kind darf sein eigenes Tempo haben.
Wichtig ist mir, dass die Eingewöhnung von einer festen Bezugsperson begleitet wird. In der ersten Zeit kommt ein Elternteil täglich für etwa ein bis zwei Stunden mit dem Kind zu mir. Die Zeiten stimmen wir individuell ab und orientieren uns dabei auch an den Bedürfnissen des Kindes.
Gerade am Anfang darf das Kind erst einmal beobachten, ankommen und Vertrauen aufbauen. Ich gebe dem Kind den Raum, den es braucht, und dränge keine Nähe auf. Erste Kontakte entstehen ganz natürlich – durch Blickkontakt, gemeinsames Spielen oder kleine Momente der Annäherung.
Wenn das Kind sich zunehmend sicher fühlt, erste Beziehungen aufbaut und sich von mir trösten oder begleiten lässt, starten wir mit kurzen Trennungsversuchen. Diese werden langsam gesteigert, bis das Kind sich Schritt für Schritt an den Alltag, das gemeinsame Essen und später auch an den Mittagsschlaf gewöhnt.
Eine Eingewöhnung kann Höhen und Tiefen haben und manchmal auch länger dauern als erwartet. Das ist völlig normal. Mir ist wichtig, dass Kind und Eltern sich wohlfühlen und wir gemeinsam den richtigen Weg finden. Eine Eingewöhnung ist für mich dann gelungen, wenn das Kind mich als weitere vertraute Bezugsperson akzeptiert und sich bei mir sicher fühlt.



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